Ein wesentliches Desiderat der ersten Tagung war der Befund, dass eine florierende, aber in ihren konzeptionellen und theoretischen Bezügen weitgehend unverbundene Beratungsforschung im deutschsprachigen Raum existiert. Deren Vielfalt zeigt sich neben arbeitsfeld- und handlungsmethodenspezifischen Differenzen z.B. in je unterschiedlich angelegten rekonstruktiven, kompetenztheoretischen, strukturreflexiven, berufsbiographischen, professions- oder geschlechtertheoretischen Zugängen. Angesichts dieser Vielfalt an möglichen inter- und multidisziplinären Bezügen verfolgte die 2. Tagung in besonderer Weise den Anspruch, diese Vielfalt besser sichtbar zu machen, aber auch die Bedeutung je unterschiedlicher (sub-)disziplinärer Theorierahmen für Beratung zu diskutieren




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